Product Description Nachdem seine Beziehung zu Nicole gescheitert ist, hat Matt erst einmal die Nase voll von der Liebe. Der gutaussehende Webdesigner aus San Francisco stürzt sich in eine Affäre nach der anderen. Aber Nicole kann er dabei einfach nicht vergessen. Inspiriert von seinem Bruder, einem gottesfürchtigen Priester, beschließt Matt, sich zur Selbsttherapie ein Zölibat von 40 Tagen und 40 Nächten aufzuerlegen. Kein Sex, kein Küssen, keine Selbstbefriedigung. Allerdings trifft Matt schon am Tag zwei nach seinem Versprechen im Waschsalon die Frau seiner Träume. Erica ist schön, intelligent und unverschämt sexy! Doch nicht nur seine Gefühle für Erica bringen Matt und sein Gelübde ins Wanken: Als seine Freunde von Matts ungewöhnlichem Entschluß erfahren, starten sie eine groß angelegte Internet-Wette, wie lange Matt das Zölibat durchhält. Vor allem Matts drei attraktive Kolleginnen sind wild entschlossen, den großen Gewinn einzufahren. Dazu schrecken auch die männlichen Kollegen nicht vor dem Einsatz von Viagra zurück um den mittlerweile riesig angewachsenen Jackpot zu kassieren. Wird Matt sein Gelübde halten oder erliegt er den geballten Verlockungen? Was hält Erica von so viel Askese - und ist sie bereit, auf Matt
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Jungen und Mädchen in Michael Lehmanns 40 Tage und 40 Nächte sind zwar alle schon Mitte 20, haben ihr Studium hinter sich und arbeiten nun in der schönen neuen Welt der Dotcom-Firmen, aber letztlich verhalten sie sich auch nicht anders als die Teenager in den American Pie-Filmen. Für einen Betrachter, der sie nur flüchtig kennt, mögen sie erwachsen erscheinen, doch ihre coolen Jobs und ihr abgeklärtes Auftreten sind eben nur das eine. Vielleicht -- und darin könnte auch der Schlüssel zum Verständnis des enormen Erfolgs der meist ziemlich drastischen Teenager- und Twen-Komödien der letzten Jahre liegen -- werden wir, wie Michael Lehmann hier andeutet, in Sachen Liebe und Sex wirklich nie richtig erwachsen. Matt (Josh Hartnett) ist verzweifelt. Eigentlich ist er eher der romantische Typ, der die Liebe zum Zentrum seines Lebens macht. Doch seit seine langjährige Freundin Nicole (Vinessa Shaw) ihn verlassen hat, ist das Leben des Webdesigners außer Kontrolle geraten. Jede Nacht verbringt er mit einer anderen, und jeden Tag sehnt er sich nach Nicole. Um wieder Herr seiner selbst zu werden, beschließt Matt, für 40 Tage auf jede Form von körperlicher Liebe zu verzichten. Was ihm anfangs noch ganz leicht erscheint, wird zu einer wahren Herausforderung, als seine Freunde und Kollegen beginnen, Wetten abzuschließen, wie lange er durchhält, und er sich zudem noch in Erica Sutton (Shannyn Sossamon), eine Zufallsbekanntschaft aus dem Waschsalon, verliebt. So absurd die Idee von Matts selbst auferlegtem Zölibat zunächst auch erscheinen mag, schafft sie doch eine ideale Ausgangsvoraussetzung für eine romantische Komödie. In diesem Genre geht es schließlich immer um Hindernisse, die letztlich gar keine sind, die aber die Liebenden trotz allem an den Rand der Verzweiflung bringen. Und Josh Hartnett lebt in diesen verrückten Situationen, in die Matt, hin und her gerissen zwischen seinem Gelübde und seinen Gefühlen für Erica, stolpert, regelrecht auf. Nach seinen eher dramatischen Rollen in Filmen wie Pearl Harbor oder Black Hawk Down kann er hier sein ganzes komisches Talent unter Beweis stellen. Alleine schon die erste Begegnung mit Erica im Waschsalon, während der er kein Wort zu ihr sagt, ist eine komische Glanznummer, der im weiteren Verlauf der Geschichte noch einige andere folgen. Gerade in der ersten Stunde besticht 40 Tage und 40 Nächte zudem noch durch den Einfallsreichtum Michael Lehmanns und seines Drehbuchautors Rob Perez. Sie gewinnen der ziemlich verrückten Ausgangsidee einige wirklich beeindruckende und innovative Momente und Szenen ab, die dem in den letzten Jahren nahezu ausgereizten Genre der romantischen Komödie ihren natürlichen Schwung zurückgeben. Erst im letzten Drittel gehen Lehmann und Perez dann etwas zu weit. Aus der zauberhaften Romanze wird schließlich eine nahezu hysterische Sexfarce, die vielleicht das Wesen der Menschen auf den Punkt bringt, aber darüber ihre Figuren etwas aus den Augen verliert. --Sascha Westphal
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