Children of Men (2 DVDs) |
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von P. D. James
Clive Owen,
Julianne Moore,
Chiwetel Ejiofor
Alfonso Cuarón
Durchschnittliche Kundenbewertung:     
unverb. Preisempf.: EUR 9,99
Amazon-Preis: EUR 4,47
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    düster und verwirrend!, 2009-11-07 2027. Die Menschheit ist kinderlos. Seit neunzehn Jahren wurde kein Kind mehr geboren. Die deprimierende Aussicht, über kurz oder lang auszusterben, teilt die Gesellschaft in zwei sich bitter bekämpfende Lager. Die Regierung von Großbritannien versucht mit brutaler Waffengewalt, die Ghettoisierung der sich nicht anpassenden Bevölkerungsgruppen zu verhindern, und mit gnadenloser Verfolgung von Aufständlern, Flüchtlingen und Verbrechern eine Art von Ordnung aufrecht zu erhalten.
Dagegen opponieren verschiedene Terrororganisationen. Sie wollen die bestehende Diktatur mit Bomben und gezielten Attentaten destabilisieren. Einer ihrer ehemaligen Mitstreiter, der Regierungsangestellte Theo, hat nach dem Tod des eigenen Kindes innerlich aufgegeben und pendelt zwischen Alkohol, Zynismus und distanzierter Betrachtung der Zustände.
Da reißt ihn seine ehemalige Geliebte Julian, die ihn nach dem Tod ihres gemeinsamen Kindes verlassen hatte und zur meistgesuchten Terroristenführerin wurde, aus seiner Isolation. Sie verlangt von ihm ein Visum, um der Kontrolle der Regierungsmacht zu entkommen. Theo beschafft ihr das Visum und reist mit ihr nach Norden. Sie werden von der jungen Farbigen Kee begleitet.
Als sie in einen Hinterhalt geraten und beschossen werden, bemerkt Theo, worum es den Terroristen wirklich geht: Kee ist schwanger und soll ihnen als Fanal gegen die Regierung dienen. Theo beschließt, mit Kee zu fliehen und sie sowohl den Terroristen als auch den Regierungstruppen zu entziehen. Er ahnt nicht, wie mörderisch dieses ungeborene Kind verfolgt wird.
"Children of Men", der neue Film des Regisseurs Alfonso Cuarón ("Große Erwartungen", "Harry Potter und der Gefangene von Askaban"), hat einen Roman von P. D. James zu einer düsteren, gnadenlosen Zukunftsvision stilisiert.
Von Anfang an lässt der Regisseur keine Zweifel aufkommen, wie seine Welt geartet ist. Bomben, Gewalt, Polizei, Überwachungskameras, zentralisierte Fernsehprogramme und permanente mediale Beeinflussung wechseln mit Blicken in vor Angst verzerrte Gesichter bald abgeschobener Asylanten, Kamerafahrten durch chaotischen Menschen- und Straßenverkehr und knappen Einblicken in das Leben des unfreiwillig zum Helden werdenden Theo.
Auffallend ist die negative, grundsätzlich hoffnungslose Sicht auf eine Zukunft, die kaum zwanzig Jahre vom Betrachter weg ist. Ihr Grundproblem, die absolute Kinderlosigkeit der Menschheit, liegt in der Gegenwart, wird aber nicht hinterfragt oder beleuchtet, sondern als gegeben vorausgesetzt.
Auch fehlen im gesamten Film Erklärungen, Einblicke in Hintergründe oder der Versuch, die Motive der Handelnden zu beleuchten. Seltsam isoliert schreitet die Handlung von der anfangs so dichten Psychostudie eines einzelnen Menschen zu einem Actionfilm, der sich beinahe in Feuergefechten und kriegerischen Auseinandersetzungen verliert. Vor allem das letzte Drittel des Film enttäuscht maßlos. Hier wird um des Effektes willen, des richtigen Bildes, der perfekten Kameraeinstellung wegen auf Handlung, Stringenz oder Logik komplett verzichtet.
Am Ende muss sich der Zuschauer fragen, warum dieser Weltenentwurf visualisiert wurde, welche Antworten gegeben wurden oder welchen Sinn die letzte Kameraeinstellung macht. Ist das Überleben eines Säuglings Hoffnung für die gesamte Menschheit?
In diesem deprimierenden, entmutigenden und "sinnlosen" Film kann eigentlich nur der Hauptdarsteller nachhaltig überzeugen. Nur Clive Owen und Michael Caine, der seiner kurzen Rolle eine überraschende Tiefe entlocken kann, scheinen eine Charakterstudie wert gewesen zu sein. Sämtliche weiteren Schauspieler - allen voran leider auch Julianne Moore - sind Abziehbilder, die kaum mehr als Worthülsen von sich geben und schematische Verhaltensweisen zeigen.
Dieser Film überzeugt als düstere, seltsam isoliert gestaltete Zukunftsvision, versagt aber darin, eine Geschichte erzählen zu wollen. Die anfangs packende Story verliert sich immer mehr in Actionsequenzen und Ghettoszenen und endet mehr als nebulös.
Die Extras der Special-Edition sind fantastisch. Neben der Dokumentation "Die letzte Hoffnung" von Alfonso Cuarón, die interessante Hintergrundinformationen für das Verständnis des Films enthält, findet man einen Audiokommentar von Slavoj Zizek, einen sehr guten Film über die Spezialeffekte mit dem besonderen Highlight, wie das Baby am Computer erzeugt wurde, mehrere geschnittene Szenen und ein Interview mit den Darstellern von Theo und Julian, Clive Owen und Julianne Moore. Zu guter Letzt findet sich ein Bericht über das futuristische Design des Films.
Stefan Erlemann
    TOP!, 2010-05-19 Ein Endzeitfilm der unter die Haut geht. Sehr gute Darsteller die sehr bekannt sind runden diesen Thriller ab. Nur das Ende fand ich nicht so besonders aber das ist ja Geschmackssache.
    deprimierend, brutal, grauslich!, 2010-05-28 Nachdem ich die vielen positiven Bewertungen für diesen Film gelesen habe, entschloss ich mich, ihn zu kaufen - was ich sehr bereue.
Der Film ähnelt einem alten Kriegsfilm, die Athmosphäre ist düster, der Film ist sehr brutal, Menschen werden erschossen und Leichen werden wahrheitsgetreu gezeigt. Aufgrund der Brutalität würde ich den Film auf FSK 18 stufen.
Vorallem wenn Leute aus nächster Nähe exekutiert werden - Personen, zu denen man bereits eine "Beziehung" aufgebaut hat, werden exekutiert und dann wird nochmals mittels Kopfschuss nachgeschossen - geschmacklos.
Das einzig positive ist der Soundtrack im Film; "Ruby Tuestday" von Franco Battiato.
    Die Menschenheit stirbt aus, 2010-01-21 Das Thema ist im Grunde etwas lahm aber mit Clive Owen als Held des Filmes bekommt er doch eine gewisse würze. Für mich reicht es aber nur für 4 Sterne.
    Düsteres Zukunftsszenario, 2009-12-30 Wir schreiben das Jahr 2027, eine nicht allzuweit entfernte Zukunft. Alle Schreckensszenarien des 20. Jahrhunderts haben sich verdichtet, nukleare Kriege große Teile der Erde verwüstet, Anarchie und Gewalt herrschen, Epidemien und Hungersnöte raffen Millionen von Menschen dahin, überall fliehen die Menschen und suchen Schutz, kurzum: Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Was jedoch am schwersten wiegt: Seit knapp 20 Jahren sind sämtliche Frauen unfruchtbar, kein Kind wurde seitdem mehr geboren, der bis dato jüngste Mensch der Welt wurde soeben ermordet, das Ende der Menschheit scheint gewiss.
Inmitten dieser Finsternis wird eine Frau schwanger, sie soll mit ihrem Kind eine geheimen Organisation namens "Human Project" zugeführt werden, welche fieberhaft nach einem Ausweg aus der Unfruchtbarkeit sucht. Die Aufgabe, die Frau zu eskortieren, fällt mehr oder weniger gewollt dem Bürokrat Theo (Clive Owen)zu, der sich ursprünglich nur ein wenig Geld dazu verdienen will, schon bald aber die einzige Person ist, die der Frau Schutz bieten kann. Es folgt eine qualvolle, ermüdende Flucht an die Küste unter großer Gefahr. Zur Seite stehen Theo seine frühere Frau Julian (Julianne Moore), die inzwischen dem Widerstand angehört, sowie sein Freund Jasper (Michael Caine), ein Althippie.
Die Idee der weltweiten Unfruchtbarkeit ist so simpel wie genial, denn welche Konsequenzen dies für die menschliche Spezies hat, schildert der Film eindringlich. In einer Welt, in der es keine Aussicht mehr auf eine Zukunft gibt, bedarf es auch keiner Regeln mehr, es greift das Prinzip "Jeder ist sich selbst der Nächste", Chaos und Terror entfalten sich. Die schwangere Frau kann als Erlöserin der Menschheit dienen, ihnen wieder Hoffnung schenken, doch stellt sich auch die Frage, ob es hierfür nicht längst zu spät ist.
Sensationell ist die Umsetzung der Handlung, auf Hochglanzbilder wird verzichtet, stattdessen ist der Ton grau und triste, alles ist auf größtmögliche Authentizität getrimmt. Die Kamera ist immer mitten im Geschehen, die Bilder oft verwackelt, die hierdurch geschaffene Atmosphäre klaustrophobisch und beklemmend. Viele der Sets sind atemberaubend. Wie es Cuaron und sein Kameramann beispielsweise zum Ende hin, in der Häuserschlacht, schaffen minutenlang ohne einen einzigen Schnitt auszukommen, ist einfach überragend und virtuos inszeniert.
Clive Owen trumpft in der Hauptrolle groß auf. Auch Julianne Moore begeistert in ihren wenigen Szenen. Das Michael Caine grandios spielt, muss nicht extra erwähnt werden. Insgesamt ein exzellenter Cast, der es trotz trüber und lebensfeindlicher Bilder schafft, eine Bindung zum Zuschauer herzustellen.
Ohne Zweifel einer der besten Filme des ablaufenden Jahrzehnts, verstörend und seltsam poetisch. Düster, aber auch voller Hoffnung. Herausragend inszeniert, mit aufwendigen, unendlich detailliert gestalteten Sets und einer Schauspielerriege, die intensiv und fesselnd aufspielt. Ein Meisterwerk.
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Amazon.de In Children of Men wird eine düstere, beklemmende und am Ende dann doch wieder hoffnungsfrohe Vision der menschlichen Gesellschaft skizziert. Die packende Geschichte basiert auf einem im Jahr 1993 erschienenen Roman des englischen Mystery-Autors P.D. James und spielt in einem von Krisen verwüsteten England des Jahres 2027. Die Welt ist durch atomare Verseuchung, wild wuchernden Terrorismus und politische Unruhen zerfallen - Immigration wurde zum Verbrechen, Flüchtlinge werden wie Tiere in Käfigen gehalten. Darüber ist die Menschheit unfruchtbar geworden und droht auszusterben (das letzte Baby wurde vor knapp 20 Jahren geboren). Vor dem Hintergrund dieser scheinbar hoffnungslosen Zukunft wird der ausgebrannte Bürokrat Theo (Clive Owen) in den Versuch verstrickt, die einzige schwangere Frau (Clare-Hope Ashitey als Kee) des Planeten einer im geheimen operierenden Organisation zuzuführen, die verzweifelt an der Heilung der weltweiten Unfruchtbarkeit arbeitet. Theo, Kee und ihre Verbündeten geraten in der Folge zwischen die Fronten von Militärpolizei und aufständischen Zuwanderungsbefürwortern. Es beginnt eine todesverachtende Tour de Force inmitten urbaner Kriegsführung. Und Regisseur Alfonso Cuaron und sein Kameramann Emmanuel Lubezki schaffen es, den Zuschauer mitten ins Geschehen zu versetzen. Die dunkleren Anteile der Geschichte (für die unter anderem auch Michael Caines Figur eines alternden Hippies verantwortlich ist) werden durch ein feines humoristisches Gespür ausbalanciert und auch wenn Children of Men einen Teil seines apokalyptischen, soziopolitischen Inhalts nur oberflächlich anreißen kann (dazu zählt auch Julianne Moore in einer kurzen aber umso wichtigeren Rolle), ist dennoch ein aufregender, rundum gelungener Film entstanden, der sich als beängstigende Vision einer möglichen Zukunft begreifen lässt. --Jeff Shannon
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Seitenverhältnis: 16:9 - 1.77:1 Publikumsbewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Bindung: DVD EAN: 5050582492514 Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound Label: Universal/DVD Hersteller: Universal/DVD Anzahl: 2 Herausgeber: Universal/DVD Regionaler Code: 2 Erscheinungsdatum: 2007-04-12 Laufende Time: 106 Studio: Universal/DVD Kino-Start: 2006 |
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