Product Description Nach jahrelangen Reisen durch das Universum auf der Suche nach Frieden und Freundschaft zwischen Menschen und AuÃerirdischen, bricht die die furchtlose Crew der Enterprise, die Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) längst als seine Familie betrachtet, auseinander. Sein 1. Offizier, William T. Riker (Jonathan Frakes), hat Deanna Troi (Marina Sirtis), den Schiffs-Counselor, geheiratet und soll das Kommando der U.S.S. Titan übernehmen. Während die U.S.S. Enterprise von Rikerâ²s Hochzeit in seiner Heimat Alaska nach Betazed, der Heimatwelt von Troi, unterwegs ist, wo eine zweite traditionelle Hochzeitszeremonie stattfinden soll, fängt der Leitende Ingenieur Geordie La Forge (LeVar Burton) eine ungewöhnliche elektromagnetische Signatur vom nahegelegenen Planeten Kolarus III auf. Ein kurzer Zwischenstop fördert die verstreuten Teile eines Androiden zutage - eines Androiden, der sich als Prototyp von Data, dem Lieutenant Commander der Enterprise, (Brent Spiner) erweisen könnte. Kaum wieder auf Kurs nach Betazed wird das Raumschiff abermals umgeleitet; Picard erhält von Admiral Janeway (Kate Mulgrew) die Nachricht, dass die Romulaner, seit langer Zeit Feinde der Föderation, nach Unruhen eine neue politische Führung haben, und dass ihr neuer Prätor einen Friedensvertrag mit der Föderation aushandeln will. Die Enterprise ist als Sternenflottenschiff der neutralen Zone am nächsten und so obliegt es Picard und seiner Crew, im Auftrag des Oberkommandos herauszufinden, ob der Prätor den Vorschlag ernst meint. Bei ihrer Ankunft stellt Picard erstaunt fest, dass der neue Prätor überhaupt kein Romulaner ist, sondern vom Schwesterplaneten Remus stammt. Shinzon
Aus der Amazon.de-Redaktion Nachdem im romulanischen Imperium durch einen Umsturz ein neuer Prätor an die Macht gekommen ist, wird die Enterprise NCC 1701-E von Admiral Janeway zu einer Kontaktaufnahme nach Romulus geschickt. Dort angekommen, finden Captain Picard und seine Crew schnell heraus, um wen es sich bei dem neuen Prätor namens Shinzon handelt: Der junge Mann ist ein Klon des Captains und das Produkt eines längst aufgegebenen romulanischen Komplotts gegen die Föderation der Vereinten Planeten. Doch Shinzon hat zwei Probleme: Um das romulanische Militär auf seiner Seite zu halten, muss er die Föderation angreifen. Um dies zu tun, muss er jedoch erst einmal überleben -- und genau dafür benötigt er aufgrund eines genetischen Defekts Picards sämtliches Blut! Das zehnte Leinwand-Abenteuer der Crew einer U.S.S. Enterprise wurde stark zusammengeschnitten, was zwar der inneren Logik des Drehbuchs nicht immer gut tut, das Tempo des Films aber durchaus verschärft. Action-Fans können sich an sehr gut inszenierten Raumschlachten, Verfolgungsjagden und Schusswechseln erfreuen, während die Fans von Commander Riker und Counselor Troi endlich die Hochzeit ihres Lieblingspaares bejubeln dürfen -- sowie Rikers längst fällige Beförderung zum Captain. Neben den angesprochenen Löchern in der Handlung fallen jedoch auch einige andere Punkte negativ auf: So entpuppt sich Marina Sirtis in diesem Film, der die größte Berücksichtigung ihrer Rolle als Deanna Troi in einem Star-Trek-Film überhaupt aufweist, als denkbar schlecht in Form. Auch Tom Hardy als Shinzon weiß nicht vollständig zu überzeugen, was aber möglicherweise auch an der extrem langen Nase liegt, die ihm Make-up-Spezialist Michael Westmore ins Gesicht geklebt hat, um eine größere Ähnlichkeit mit Picard-Darsteller Patrick Stewart zu erreichen. Fairerweise gilt es zu berücksichtigen, dass wohl kaum ein Schauspieler -- außer eben jenem Patrick Stewart -- einen Klon von Captain Picard hätte glaubwürdig darstellen können. Warum also nicht der britische Shakespeare-Darsteller, sondern sein Ensemble-Kollege Brent Spiner, der den Androiden Data verkörpert, eine Doppelrolle spielen durfte, bleibt ein Rätsel, zumal die tragisch endende Storyline um Datas "Bruder", den Androiden B-4, eher zu den Drehbuch-Schwächen zu zählen ist. Mit Star Trek - Nemesis ist den Produzenten eines der lukrativsten SF-Franchises der Welt eine qualitative Steigerung zum letzten Kino-Abenteuer Star Trek - Der Aufstand gelungen, die aber durchaus hätte stärker ausfallen dürfen. Für Fans ist der Film ohnehin ein Muss, stellt er wohl das letzte Abenteuer der originalen Crew um Captain Jean-Luc Picard dar. Allen anderen Interessierten bringt diese DVD zumindest eine actionreiche Abendunterhaltung ins heimische Wohnzimmer, die mit hohem Tempo und guten Spezialeffekten aufwarten kann. --Mike Hillenbrand
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